Vita


Franziska Krötenheerdt wurde in Halle an der Saale geboren und wuchs in Halle und Berlin auf.

Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Frau Prof. Hruba-Freiberger.

Direkt im Anschluss an ihr Studium wurde sie an das Theater Erfurt engagiert, wo sie schon in zahlreichen Fachpartien auf sich aufmerksam machte. Es folgen Festengagements am Theater Vorpommern, am Stadttheater Bremerhaven, sowie am Opernhaus Chemnitz. Gastengagements führten die Sopranistin in den letzten Jahren an das Theater Eisenach, die Oper Halle (Goethe-Theater Bad Lauchstädt), an das Staatstheater Braunschweig, das Theater Lübeck, das Theater Aachen, das Theater Cottbus, an die Volksbühne Jena, zu den Seefestspielen Berlin, zum Lehárfestival Bad Ischl und an das Badische Staatstheater Karlsruhe. Beim Festival der deutschen Sprache im Goethe-Theater Bad Lauchstädt gab sie die Partie der Pamina (in der Vulpiusfassung der Zauberflöte) und in der letzten Saison debütierte Sie an der Oper Leipzig als Gretel (Hänsel und Gretel), als Madame Cortese (Die Reise nach Reims von Gioachino Rossini) und als Sophie (Der Rosenkavalier)

 

Seit der Spielzeit 2021/22 ist Franziska Krötenheerdt Ensemblemitglied an der Oper Halle.

In dieser Spielzeit wird Sie in folgenden Neuproduktionen zu sehen sein: als Michaëla (Carmen), als die Prinzessin (das Spielwerk und die Prinzessin) und als Almirena (Rinaldo) bei den internationalen Händelfestspielen und folgenden Wiederaufnahmen: als Mimi (la bohème) und als Gretel (Hänsel und Gretel).

Auch im Konzert können Sie sie in Halle sehen: in der 9. Sinfonie von Beethoven, im 2. Pavillonkonzert und im Psalmkonzert

 

In den letzten Jahren konnte Franziska Krötenheerdt aufgrund  ihrer stimmlichen Entwicklung in zahlreichen Fachpartien debütieren, darunter unter anderem Partien wie Mimi, (La Bohème), Margarethe (Faust), Antonia (Hoffmanns Erzählungen), Madama Cortese (Die Reise nach Reims), Sophie (Der Rosenkavalier), Gilda (Rigoletto), Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Melissa (Amadigi di Gaula), Angelica (Orlando), Susanna (Le nozze di Figaro), Ghita (Der Zwerg), Almirena (Rinaldo), Maria (West Side Story), Ännchen (Der Freischütz), Eliza (My fair Lady), Adele (Die Fledermaus), Clorinda (La Cenerentola), Zerlina (Don Giovanni), Leitmetzerin (Der Rosenkavalier) und Freia (Das Rheingold) und in der Partie der Marzelline (Fidelio). 

 

Diese Partien konnte sich die Sopranistin mit so bedeutenden Dirigenten wie Matthias Foremny, Ekkehard Klemm, Enrico Calesso, Frank Beermann, Felix Bender, Nicholas Milton, Johannes Pell, Ido Arad, Oliver Ostermann, Michael Wendeberg, Guillermo García Calvo und Fabrice Bollon erarbeiten. Ihre bisherige Karriere führte sie mit Regisseuren wie Katharina Thalbach, Hinrich Horstkotte, Anthony Pilavachi, Patric Seibert, Thomas Enzinger, Roland Hüve, Helen Malkowsky, Andrej Woron, Walter Sutcliffe, Guy Montavon, Ansgar Weigner, Kobie van Rensburg, Daisy Evans und Christian von Götz zusammen. 

 

Franziska Krötenheerdt ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bremen.